Walchensee

Das Segelrevier - Walchensee

Der Walchensee ist mit seinen 16,4 km² ist er der größte deutsche Gebirgssee und einer der schönsten Seen Oberbayerns: rings von Bergen eingeschlossen hat er mit seinem türkis grünen Wasser einen unverwechselbaren Charakter. Er gehört noch zu den unberührten Seen in den bayerischen Alpen, dessen Ufer überall frei zugänglich und so gut wie unverbaut ist. Er ist rundum begehbar und vollkommen frei vom Schmutz und Lärm der Motorboote. Die wenig besiedelten Ufer bilden vor allem im Süden und Osten naturbelassene Badestrände - ein Muss für alle Wassersport- und Badefreunde.
 

Ohne zu übertreiben, kann man mit Recht behaupten, dass der Walchensee zu den schönsten Segel-, Kite und Surfrevieren Deutschlands zählt. Häufig wird er mit dem italienischen Gardasee verglichen. An sehr guten Tagen hat das seine Berechtigung. Der Walchensee ist eingerahmt von Jochberg, Herzogstand und dem Karwendelgebirge. Er liegt auf 802m über NN und ist dementsprechend kalt, aber auch sehr klar. Bis weit in den Frühsommer hinein liegen auf dem Karwendelgebirge noch Schneereste und machen so den Wassersport hier zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Windbedingungen:Karte vom Kochelsee und Walchensee mit den Windrichtungen

Der den Seglern spaßbringende Antriebsatem besteht fast ausschließlich aus lokalen Thermikwinden. Entscheidend ist eine möglichst lange Sonneneinstrahlung und ein großer Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Wobei in der Nacht 8° und am Tag 21° eine bessere Thermik versprechen, als eine Erwärmung von 18° auf 31°. Je länger eine Wärmeperiode dauert, desto schlechter wird die Thermik. Das trifft v. a. auf die Monate Juli und August zu. Tagsüber heizen sich die Flanken von Jochberg und Herzogstand auf und ziehen somit die kühle Talluft nach oben. Durch den Düseneffekt der eng nebeneinander stehenden Berge pfeift so der Wind mit Richtung Nord/Nordost über den Walchensee. Die Thermik setzt meist von 11 - 14 Uhr ein und hält bis 16-18 Uhr an. Thermik unterstützend ist in erster Linie der Nordwind. Ost- und Westwinde sind auch o.k. Südströmung und sich stauende Wolken über den Alpen behindern diese lokale Windendwicklung. Der normale thermische Wind bewegt sich zwischen 3 und 5 Beaufort. Der Wind trifft zuerst in Urfeld am Nordostufer ein, spätestens nach 2 Stunden hat er auch das Südwestufer erreicht. Dafür hört er am Nordostufer früher auf. Im Herbst ist die Thermik oft nur für 1 - 2 Stunden gut. Im Frühjahr dagegen ist der Wind meist besser, da die Tage länger sind. Das heißt längere Sonneneinstrahlung und steilerer Einstrahlungswinkel heizen die Umgebung besser auf. Nach einer Schlechtwetterfront ist am ersten schönen Tag auch mit einer leichten Schwäche zu rechnen, da der Boden erst einmal trocknen muss, bevor er dann wieder mehr Wärme speichern kann. 

Die Grafik zu den Windbedingungen wurde uns freundlicherweise durch © epooly GbR zur Verfügung gestellt.

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